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Ident. Nr.: I. 592

ObjID: obj:1838728

Details (expert)

Date(s)
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Dimensions
Höhe: 12 cm
Durchmesser: 24,3 cm
Gewicht: 1190 g

Object Description

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; geschwärzt. Das Wasserbecken weist einen leicht gewölbten Boden auf, der über eine tiefsitzende Ausbauchung in die zum abgesetzten Rand regelmäßig einziehende Wandung übergeht. Der Hauptfries auf der Beckenwandung wird durch ein Flechtband gebildet, das abwechselnd vier Rundmedaillons und vier ovale Inschriftenmedaillons bildet. In die Rundmedaillons sind wiederum Inschriftenkartuschen eingehängt. Die Inschriften liegen auf Wellenranken oder – wie in den Rundmedaillons – auf detailreichem vegetabilem Hintergrund. Im Innern des Beckens ist ein Fischteichmotiv eingearbeitet, dessen Zentrum von drei Fischen und drei Enten gebildet wird. Den Boden des Wasserbeckens überzieht ein System aus drei- und vierpassigen Blattformen. Hier sind auch Besitzervermerke eingraviert.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen.

Last updated: 01.10.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.