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Ident. Nr.: KtW 417.5

ObjID: obj:2025267

Details (expert)

Date(s)
2. Jahrhundert
Datierung engl.: 2nd century
Dynastie: Parther
Dynastie - engl.: Parthians
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Fundort: Ktesiphon,
Ort
Dimensions
Höhe: 2,5 cm
Breite: 7 cm
Tiefe: 3,7 cm

Object Description

Kleine handmodellierte Lampe mit oval deformiertem, von einem riefenartigen Hals abgesetzten Rand, konkav eingezogener Wandung, angesetzter Brenntülle mit spitzer Mündung und flacher Standfläche. Leicht versetzt gegenüber der Tülle ist ein rudimentärer Henkelknauf angesetzt. Die hart gebrannte orangene Irdenware mit feinen mineralischen Einschlüssen war von einer gelb-weißen Glasur überzogen, von der verwitterte, blasig durchsetzte Reste vorhanden sind. Eventuell wurde sie in einem sekundären Brand beschädigt. Die Lampe entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.

Last updated: 04.03.2026

Contact

Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Vollständig erhaltener Kasten aus Elfenbein. Der rechteckige Kasten mit pultförmigem Deckel weist einen Kern aus Holzplatten auf, der ursprünglich wohl mit einem Textil ausgeschlagen wurde. Die Außenseite, die aus Elfenbeinplatten besteht, ist mit grüner, brauner und goldener Malerei verziert, die schwarz konturiert ist. Zu erkennen sind auf der Vorderseite zwei Medaillons mit jeweils einem Rankensystem gefüllt, die von Vögeln flankiert werden, darunter Wiedehopfe und Pfauen sowie Jagdhunde, die ein Rankenmotiv im Zentrum erfassen. Die Rückseite weist drei Medaillons auf, wobei das mittlere Medaillon mit einer stilisierten Löwendarstellung gefüllt und ebenfalls von Vögeln flankiert ist, während die beiden anderen Medaillons Rankenmotive zeigen. Die Schmalseiten sind identisch. Wiedergegeben ist eine Harfenspielerin in einem Medaillon, ebenfalls von Vögeln umgeben. Der schmale Rand des Deckels ist frontal mit einer Inschrift im Kufi-Duktus verziert und geht in Vogel- und vegetabile Motive über. Der Dekor an den Schrägseiten des Deckels weist ebenfalls Medaillons auf, die Rankenwerke und Gazellen zeigen, die wiederum teils von Vögeln, teils von Jagdhunden flankiert werden. Die Deckeloberseite wird von zwei stilisierten Löwen, jeweils in einem Medaillon und von Vögeln umgeben verziert. Die Messingscharniere sind lanzenförmig und vergoldet. An der Oberseite ist ein vergoldeter Griff befestigt, während an der Vorderseite ein Schloss mittig angebracht ist. Dieser Kasten gehört zu einer Gruppe von größeren und kleineren Kästen (vgl. I. 586, K 3103), die womöglich in Sizilien oder Süditalien hergestellt wurden, wobei ähnliche Kästen auch aus Spanien bekannt sind. Sie sind in Kirchenschätzen als Reliquienbehälter verwendet worden, aber wahrscheinlich auch als diplomatische Geschenke. Die Auftraggeber für solche Objekte stammten vermutlich aus dem höfischen Milieu.