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Ident. Nr.: I. 29/68.5

ObjID: obj:2038465

Details (expert)

Date(s)
13./14. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th - 14th century
Geographical references
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Herkunft (Allgemein): Kaschan,
Ort
Dimensions
Durchmesser: 21 cm
Tiefe: 1,6 cm
Gewicht: 595,55 g

Object Description

Achtstrahlige Sternfliese aus Quarzfritte, reliefiert durch Modelprägung. Im Zentrum der Fliese ist eine Lüstermalerei mit Pflanzen- und Schwertliliendarstellung zu erkennen. Umrahmt ist die Darstellung von einer weißen Inschrift auf blauem Grund. Die Fliese ist Teil eines Paneels, das aus weiteren vier Sternfliesen mit der gleichen Darstellung, aber jeweils einer anderen Inschrift besteht ( 29/68.6, 29/68.7, 29/68.8, 29/68.9) und vier ähnlichen Sternfliesen mit einer Vogeldarstellung (I. 29/68.1, I. 29/68.2, I. 29/68.3, I.29/68.4).
Die Stadt Kaschan war eine der wichtigsten Produktionszentren von Lüsterkeramik im Iran des 12. -14. Jahrhunderts. Diese Art von reliefierter Baukeramik schmückte nicht nur Gebetsnischen und Grabsteine sondern auch Wände von Bauten. Die Motive zeugen vom Geschmack der mongolischen Herrscher, der durch China beeinflusst wurde.

Last updated: 01.10.2026

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Institution:

Museum für Islamische Kunst

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Vollständig erhaltener Kasten aus Elfenbein. Der rechteckige Kasten mit pultförmigem Deckel weist einen Kern aus Holzplatten auf, der ursprünglich wohl mit einem Textil ausgeschlagen wurde. Die Außenseite, die aus Elfenbeinplatten besteht, ist mit grüner, brauner und goldener Malerei verziert, die schwarz konturiert ist. Zu erkennen sind auf der Vorderseite zwei Medaillons mit jeweils einem Rankensystem gefüllt, die von Vögeln flankiert werden, darunter Wiedehopfe und Pfauen sowie Jagdhunde, die ein Rankenmotiv im Zentrum erfassen. Die Rückseite weist drei Medaillons auf, wobei das mittlere Medaillon mit einer stilisierten Löwendarstellung gefüllt und ebenfalls von Vögeln flankiert ist, während die beiden anderen Medaillons Rankenmotive zeigen. Die Schmalseiten sind identisch. Wiedergegeben ist eine Harfenspielerin in einem Medaillon, ebenfalls von Vögeln umgeben. Der schmale Rand des Deckels ist frontal mit einer Inschrift im Kufi-Duktus verziert und geht in Vogel- und vegetabile Motive über. Der Dekor an den Schrägseiten des Deckels weist ebenfalls Medaillons auf, die Rankenwerke und Gazellen zeigen, die wiederum teils von Vögeln, teils von Jagdhunden flankiert werden. Die Deckeloberseite wird von zwei stilisierten Löwen, jeweils in einem Medaillon und von Vögeln umgeben verziert. Die Messingscharniere sind lanzenförmig und vergoldet. An der Oberseite ist ein vergoldeter Griff befestigt, während an der Vorderseite ein Schloss mittig angebracht ist. Dieser Kasten gehört zu einer Gruppe von größeren und kleineren Kästen (vgl. I. 586, K 3103), die womöglich in Sizilien oder Süditalien hergestellt wurden, wobei ähnliche Kästen auch aus Spanien bekannt sind. Sie sind in Kirchenschätzen als Reliquienbehälter verwendet worden, aber wahrscheinlich auch als diplomatische Geschenke. Die Auftraggeber für solche Objekte stammten vermutlich aus dem höfischen Milieu.