Glas, Blumenstrauß, Gitarre und Flasche
Ident. Nr.: NG MB 33/2000
ObjID: obj:962409
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Museum Berggruen
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1919
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Glas, Blumenstrauß, Gitarre und FlascheOriginaltitel: Verre, bouquet, guitare et bouteilleÜbersetzung: Glass, Bouquet, Guitar, and Bottle
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Schenkung: Paul Rosenberg, Paris,
395661Dr. Gottlieb Friedrich Reber, Lugano/Lausanne,
395662Dr. Walter Chiodera, Küsnacht,
395663Marlborough Fine Art, London,
395664Walter und Adelaide Ross, New York,
1957–21.10.1964Heinz Berggruen, Paris,
1964–1970Artemis Gruppe, London,
395667Eugene V. Thaw & Co., New York,
395668Stephen Hahn, New York,
395669Modarco, Genf,
395670Galerie Rosengart, Luzern,
395671Bernhard Sprengel, Hannover,
1979–1981Kauf: Stanley J. Seeger, London,
1.4.1981–4.11.1993Kauf: Heinz Berggruen, Berlin/Paris,
4.11.1993–2000 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 100 x 81 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/962409
Objektbeschreibung
Trotz seiner offensichtlichen Verwandtschaft zu kubistischen Kompositionen gehört dieses Gemälde durch seine Komposition und seine bunten, leuchtenden Farben in einen neuen Abschnitt in Picassos Schaffen. Motivisch war neben dessen Absicht, nicht umgesetzte Ideen aus der Produktion eines Bühnenvorhangs für das Ballett „Le Tricore“ (Der Dreispitz) wiederzuverwerten, wie Angela Schneider vermutet (Picasso und seine Zeit, Bestandskat. Museum Berggruen, Berlin, 2010, S. 106), vor allem die Serie der Stillleben vor einem Fenster in Saint-Raphaël ausschlaggebend. Viele Elemente finden sich in der Version aus der Sammlung des Museums Berggruen (NG MB 31/2000) wieder: die Tischplatte mit einem um eine Gitarre herum gruppierten Stillleben als Zentrum des Bildes, die Tischbeine, die zwischen einer Darstellung als Positiv oder Negativ oszillieren, und der den Raum seitlich begrenzende Vorhang. Hinter das Stillleben sind hier, statt eines gegenständlich gemalten Meereshorizonts, nur Farbflächen in Schwarz, Braun und Grün gesetzt. Das Bild kennt fast keine Tiefe, selbst die Tischplatte wirkt weniger wie eine Oberfläche als wie ein weiteres Farbfeld, vor dem sich einige Gegenstände abheben. | Gabriel Montua
Letzte Aktualisierung: 20.05.2026
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Einrichtung:
Museum Berggruen